Parantha- Eine Köstlichkeit aus Indien
18 Jan
Autor: Regula - Kategorie: Rezepte

Das indische Fladenbrot Parantha, nicht zu verwechseln mit Chapati, stellt in Nordindien eines der häufigsten Speisen dar. Reizvoll machen es vor allem die einfache Zubereitung, der Preis und der gute Geschmack. Falls man gerne etwas exotisch isst, sollte man es unbedingt einmal damit versuchen.
Parantha gehört zu den einfachsten und besten indischen Spezialitäten welche ich bisher genossen habe und eine der wenigen, die ich auch selbst zubereiten kann. Das hauptsächliche Problem, das sich normalerweise bei der Zubereitung exotischer Gerichte stellt, ist die Zutatenbeschaffung. Im folgenden Rezept sollte dies jedoch keine Barriere darstellen. Um noch weiteren Personen die Entdeckung dieser scharfen Köstlichkeit zu ermöglichen, decke ich hier das Rezept auf:
Man nehme 1 kg Ruchmehl und ein halbes kg Weissmehl, streue 3 Teelöffel Salz darüber und knete es unter gleichmässiger Zugabe von insgesamt 1 Liter lauwarmem Wasser. Das Resultat sollte ein gleichmässiger, glatter Teig sein.
Während man diesen stehen lässt (Minimum 20 Minuten) bereite man die Füllung vor. Dazu gehören 10 grosse, weichgekochte und schliesslich zerdrückte oder pürierte Kartoffeln, drei gehackte Zwiebeln, 1-5 fein geschnittene Peperoncini (auch Chilis genannt) und 10 EL gehackten, frischen Koriander. Weitere Zutaten für die Füllung sind 5 EL Zitronensaft, 2 TL Kreuzkümmelsamen (nicht dasselbe wie Kümmel!), 5 EL geriebener Ingwer, 2 EL Cayennepfeffer und 5 TL Salz.
Zunächst wird in einer Pfanne der Kreuzkümmel kurz angebraten und anschliessend der Ingwer und Cayennepfeffer hinzugefügt. Danach werden die Kartoffeln, die Zwiebeln und die Peperoncinis beigegeben und alles bis zu 5 Minuten unter ständigem Rühren gebraten. Zum Schluss werden die restlichen Zutaten in die Pfanne getan und kräftig weitergerührt. Nachdem alles gut vermischt ist, wird das Ganze zum Abkühlen auf eine kalte Platte gelegt.Â
Zwischenzeitlich wird der Teig zu etwa 50 dünnen Fladen ausgewallt. Sobald die Füllung abgekühlt ist, wird je 1 EL davon in die Mitte jedes Fladens gelegt und die Ränder in die Mitte gezogen. Mit dem Wallholz sollte man nun vorsichtig noch einmal über den Teig rollen. Der fertige Fladen wird nun mit Öl in der Pfanne auf beiden Seiten goldbraun gebraten.
Die fertigen Paranthas frisch verzehren oder als kleine Häppchen bereit stellen und schon hat man ein Stück Indien zu sich nach Hause geholt.
Tipp: Am besten schmeckt das Ganze mit Nature Joghurt oder Chutney (siehe Bild).
[Bildquelle: Fotografie, Regula Willi]Â






















