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Der Amarone und sein kleiner Bruder

24 Feb

Autor: Esther - Kategorie: Getränke, Wein

Amarones sind im Trend. Amarones sind aufwändig herzustellen nicht ganz günstig. Dieser besondere Amarone aber besitzt die Fähigkeit, jeden Abend zu einem ganz Besonderen zu machen und so bin ich der Meinung: Die Investition lohnt sich.  

Der 2003er Amarone aus dem Hause Masi – einem Familiengut in Verona – besteht aus 70% Corvina, 25% Rondinella und 5% Molinara – Trauben. Er ist voll im Geschmack, so dass sich der Gaumen schliesst und ihm keinesfalls noch ein anderer Wein folgen sollte. Seine intensiven Aromen halten sich sehr lange, sind aber dennoch weich. Der Abgang ist warm und anhaltend.

Preislich allerdings ist dieser Wein mit rund 40 CHF (was aber durchaus im Rahmen liegt für einen Amarone) eher ein Tropfen für besondere Tage. Aus diesem Grund möchte ich hier auch auf eine durchaus alltäglichere, sehr passable Version dieses Weins hinweisen:

Masi Campofiorin 2004. Dieser Wein ist für ungefähr 19.00 CHF beispielsweise im Manor erhältlich. Der kleine Bruder des Amarones besteht aus denselben Traubensorten, die im gleichen Verhältnis stehen wie beim Amarone. Der Campofiorin wird aber nur teilweise aus getrockneten Trauben hergestellt und ist doppelt fermentiert.

Ein vollmundiger, edler und doch innovativer Wein, der eine echte, preiswerte Alternative zum Amarone darstellt.

Ob man den Campofiorin in Begleitung eines guten Essens, oder nur im Kerzenschein geniessen möchte, sei einem selbst überlassen: Passend ist er immer.

[Bild: E. Furger]

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