Tomatensugo

Die fade Pizza und die Unlust auf Pasta haben nach meiner Analyse vor allen Dingen eine Ursache. Die mangelnde Beschäftigung mit der Frage: Wie stellt man eigentlich eine wirklich gute Tomatensauce her?

Etliche Versuche und zahlreiche Fehlschläge haben nun endlich zu einem konstant guten Ergebnis geführt. Einmal mit frischen, einmal mit Tomaten aus der Dose. Somit weihe ich hier in das Geheimnis des Sugos ein…

Man hacke 1 Knoblauchzehe und 1 mittelgrosse Zwiebel fei und dünste sie im Olivenöl an. Dazu kommen frische, klein gezerrte Kräuter wie Basilikum, Rosmarin, Thymian und Oregano, die man kurz mitdünstet. Das Ganze mit einem guten Schluck Rotwein ablöschen und kurz einköcheln lassen, bis die gehackten Tomaten zugegeben werden. Zur Intensivierung des Aromas noch einen kleinen Löffel Tomatenpüree hinzugeben und vor sich hin köcheln lassen.

Um die notwendige Süsse zu erreichen, eine mittelgrosse Karotte in die Sauce reiben. Mit etwas Bouillon, Salz und Pfeffer würzen und für mindestens zehn Minuten auf kleiner Hitze kochen.

Dann die Pfanne vom Herd nehmen und den Inhalt gut durchpürieren. Einen Schluck Milch beigeben und für mindestens 40 Minuten (je länger, desto besser) leicht köcheln.

Was damit angestellt wird, überlasse ich dem Leser. Denn dieser Sugo eignet sich wirklich für alles, ob Pasta, Pizza, oder einfach nur auf dem Brot…

Tip: Wie alles, schmeckt auch diese Tomatensauce besser mit frischen Tomaten. Dazu die Tomaten ins heisse, knapp nicht kochende Wasser geben, bis die Schale reisst. Die Tomaten schälen und die Kerne entfernen. Ansonsten mit den frischen Tomaten gleich verfahren, wie mit den Dosentomaten.

[Bildquelle: E. Furger]

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Bier? – Pilsner Urquell!

Näher rückt sie, die Fussball-EM. Der Platz im Kühlschrank wird knapp – die unteren Regale sind für das Bier reserviert und die Bier-und-Fleisch-Diät erhält Hochkonjunktur.

Welches Bier aber tischt man auf? Patrioten haben es dieser Zeit ja bekanntlich schwer… Hier deshalb mein Tip für das Eröffnungsspiel Schweiz – Tschechien: Pilsner Urquell.

Das tschechische, etlich preisgekrönte Urpils ist erfrischend leicht und dennoch aromatisch. Aufgrund seines qualitativ hochstehenden Brauwassers wird es sogar von Ärzten empfohlen ;) Wie dem auch sei: Ein herrlicher Durstlöscher ist das Pilsner Urquell in jedem Fall!

Und wenn uns die östlichen Nachbarn schon im Bierbrauen überlegen sind, hoffen wir, dass sie auf dem Platz nicht ebenso unschlagbar sind…

[Bildquelle: E. Furger]

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Cordon-Bleu

Cordon-Bleu ist ein Klassiker, den man einfach mögen muss. Hier ein einfaches Rezept

Zutaten

4 Schweinsschnitzel (vom Metzer zum Füllen aufgeschnitten)
Salz, Pfeffer
150 g Emmentaler, in 5 mm dicke Scheiben geschnitten
ca. 80 g gekochter Schinken
8 – 12 Zahnstocher
2 EL Mehl
100 g Paniermehl
1 Ei, verquirlt
Butter, Öl

Zubereitung

Die Schnitzel aufklappen, dünn klopfen und beidseitig würzen. Jeweils die eine Seite mit einer halbierten Scheibe Schinken und dem Käse belegen. Das Schnitzel zuklappen und mit zwei Zahnstocher befestigen.

Das Mehl, das Paniermehl und das verquirlte Ei in drei flache Teller geben. Die Cordon-Bleus zuerst im Mehl, dann im Ei und zuletzt im Paniermehl wenden. Die Panade sehr gut andrücken.

Ein kleines Stück Butter mit wenig Öl in einer Bratpfanne warm werden lassen und die Schnitzel beidseitig ca. 10 Minuten anbraten.

[Bildquelle: Flickr]

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Risotto mit Spargeln

Frühling ist Spargelzeit. Spargeln kann man aber nicht nur mit Sauce Hollandaise geniessen. Mit dem grünen Gemüse, welches übrigens drei Jahre braucht, bis es erntereif ist, kann man noch viel mehr kochen. Wie wäre es zum Beispiel mit Spargelrisotto?

Zutaten

500g heimische Spargeln
1/2 Zwiebel
1 EL Olivenöl
400 g Risottoreis
2 dl Kochwein
Wasser
Bouillon
Parmesan, gerieben
Sal, Pfeffer

Zubereitung

Die Spargeln mit dem Sparschäler in der unteren Hälfte schälen, das holzige Ende kürzen und die Spargeln in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel ganz fein hacken und im erwärmten Öl andünsten. Den Reis beigeben und kurz mit anbraten. Wenn der Reis glasig geworden ist, mit dem Wein ablöschen und so viel Wasser hinzugeben, dass der Reis stets mit Flüssigkeit bedeckt ist. Nun die Spargelstücke hinzugeben. Mit Bouillon, Salz und Pfeffer würzen. Ab und zu mal rühren und falls nötig, wieder Wasser hinzugeben.

Ist der Reis gar (normalerweise nach ca. 25 Minuten), mit Parmesan abschmecken und servieren.

[Bildquelle: Flickr]

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Pocket-Grill: Viel Grill bei wenig Platz

Du liebst Grillieren über alles, aber hast nur einen kleinen Balkon? Du suchst einen kleinen Grill, den du an das nächste Open Air mitnehmen kannst? Der zusammenfaltbare Pocket-Grill bietet Abhilfe.

Der Pocket-Grill nimmt zusammengefaltet nicht mehr Platz als ein Lage Papier ein.  Denn zusammengeklappt ist er nur zwei (!) Zentimeter hoch. Und trotzdem kommt das Grillieren nicht zu kurz, die Grillfläche ist 30 x 30 cm gross.

Der Zauber-Grill besteht aus Carbonstahl, der hitzebeständig lackiert ist, und hält so Temperaturen bis 260 Grad aus.  Den Grill kann man ab CHF 49.90 in Fachgeschäften kaufen.

[Bildquelle]

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Das allerbeste Tirami su der Welt

Das folgende Rezept bringt wirklich das beste Tirami su zustande, das ich je probiert habe. Luftig und locker, lecker nach Kaffee schmeckend und nicht einmal besonders schwierig herzustellen. Wichtig dabei ist eigentlich nur, dass man wirklich frische Eier nimmt – Salmonellen zu kriegen ist nicht empfehlenswert…

Zutaten

4 dl starker Kaffee
4 EL Zucker
50 g Zucker
2 frische (!) Eigelb
250 g Mascarpone
1 Bio-Zitrone, Schale
2 frische (!) Eiweiss
1 Prise Salz
200 g Löffelbiscuits
Schokoladenpulver zum Bestäuben

Zubereitung

Zuerst mache ich jeweils den Kaffe. Am einfachsten geht es mit einer Mocca (italienische Espressokanne für den Herd). Wenn man Filterkaffe nimmt, ist es von Vorteil, den Kaffee wirklich sehr stark zu machen – sonst kommt der Kaffe am Schluss gar nicht zum Vorschein. Wenn der Kaffe aufgebrüht ist, giesse ich ihn in eine feuerfeste Schüssel, gebe vier Esslöffel Zucker hinzu und lasse ihn abkühlen.

Dann verrühre ich in einer Schüssel den Zucker mit dem Eigelb, bis die Masse hellgelb ist (je heller desto besser). Nun die Mascarpone und die abgeriebene Zitronenschale darunterrühren. In einer separaten Schüssel schlage ich die Eiweisse mit dem Salz steiff und vermenge sie vorsichtig mit einem Spatel unter die Zucker-Mascarpone-Masse.

Jetzt ist das Tirami su beinahe fertig. Nun brauche ich eine Form, in die das Tiramisu kommt. Alternativ kann man auch Gläser nehmen, doch ich bevorzuge jeweils eine Gratin-Form. Jedes Löffelbiscuit tauche ich kurz in den Kaffee und lege es in die Form, eins neben das andere. Beim Kaffee braucht es ein wenig Erfahrung. Denn das Biscuits sollte sich zwar mit Kaffee vollsaugen können, darf aber ja nicht auseinanderfallen. Ist der Boden vollständig mit Löffelbiscuits bedeckt, gebe ich die Hälfte des Zucker-Mascarpone-Masse auf die Biscuits und verteile die Masse. Danach kommt wieder eine Schicht Löffelbiscuits mit Kaffee und zuoberst noch die restliche Zucker-Mascarpone-Creme. Das Tirami su bedecke ich mit Klarsichtfolie und stelle es für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank.

Für die Dekaoration streue ich vor dem Servieren mit einem Sieb Schokoladenpulver darüber.

[Bildquelle: Flickr]

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Avocado-Dip

Weiter geht’s mit dem sommerlichen Apérobuffet für Vegis. Heute: Der crèmig-würzige Avocadodip.

2 reife* (!!) Avocados längs halbieren und den Kern entfernen. Mit dem Messer kleine Quadrate schneiden und diese dann mit dem Löffel aus der Schale herausheben. 3 Knoblauchzehen und eine Zwiebel fein hacken und zu den Avocadostücken geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und nach Belieben fein geschnittene Peperoncini untermischen. Mit Limettensaft beträufeln und anschliessend pürieren, bis eine luftige Mousse entsteht.

Eine reife Tomate waschen, fein schneiden und unter die Mousse heben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig ist der Genuss!

Eigentlich serviert man diesen Avocadodip ja mit Tortilla-Chips, oder zum mexikanischen Dinner. Ich persönlich preferiere allerdings den puren Genuss und esse die Avocadocrème gleich löffelweise… Eine weitere Variation wäre aber, die Mousse ohne Tomaten zuzubereiten und stattdessen kleine, oder Cherry- Tomaten damit zu füllen.  

Tip: Wer’s gerne würzig mag, sollte dem Avocadodip noch ein wenig gehackten Koriander unterjubeln.

* [reif sind die hiesig erhältlichen Avocados dann, wenn die Schale braun und die Frucht weich ist]

[Bildquelle: stu_spivack auf flickr.com]

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Messerblock Voodoo: Spezieller Messerblock

Wohin soll man seine scharfen Rüstmesser nach Gebrauch legen? In die Schublade ist zu gefährlich. Den holzigen 08/15-Messerblock, möchte man sich aber nicht anschaffen, weil dieser in zwei von drei Küchen steht und man damit gleich so spiessig wie die Eltern ist. Hier kommt die Alternative: Der «Messerblock Voodoo».

Kultig, wenn auch gewöhnungsbedürftig! ;-)

[Bildquelle: Funice]

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GourmetReise: Eine Website für Gourmets und solche, die es werden wollen

[Trigami-Review]

Alleine die vielen Kochbücher, Kochblogs und TV-Kochsendungen zeigen, wie beliebt zurzeit Kochen ist. GourmetReise, ein deutschsprachiges Magazin zu den Themen Essen, Trinken und Reisen, bietet nicht nur im viermal jährlich erscheinenden Printmagazin viele Informationen, sondern überrascht den Website-Besucher mit Artikeln, die man nicht an jeder Ecke des Internets findet.

Die übersichtlich gestaltete Website ist in vier Teile gegliedert: Magazin, Essen, Reisen und Trinken.

Magazin: Einblicke in das Printmagazin

Beim «Magazin» kann man entweder einen ersten Blick in die aktuelle Print-Ausgabe werfen oder im Archiv schmökern. Die Artikel sind dieselben wie auf der Website und – meiner Meinung nach – vor allem für jene gedacht, die noch unsicher sind, ob sie sich ein Abonnement des Magazins zulegen sollen.

Essen: Exklusive Lebensmittel, informative Kochvideos

Die Kochvideos waren das erste, das mir bei «Essen» sofort positiv aufgefallen ist. In wenigen Minuten wird ein komplettes Gericht erklärt und der passende Tropfen dazu vorgestellt. Ein Video, das mir persönlich sehr gefallen hat, war «Pasta mit cremiger Hummersauce». Leider gibt es die Rezepte nur im Video – falls man Lust bekommt, das Gericht nach zu kochen, muss man sich selbst Notizen machen. Eine Rezeptdatenbank fände ich darum eine gute Ergänzung.

Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir das Küchenalphabet. In diesem werden viele, nicht alltägliche Begriffe rund ums Kochen erklärt.
Nebst den Kochvideos und dem Küchenalphabet gibt es auch Platz für Top-Restaurants. Doch obgleich man selbst Restaurants vorschlagen kann, sind noch wenige Gaststätten aufgeführt.

Reisen: Das leibliche Wohl ist im Vordergrund

Unter der Rubrik «Reisen» werden einerseits die besten Luxushotels der Welt vorgestellt und durch die User bewertet, zum anderen gibt es Artikel über ausgewählte Reiseziele. Bei den verschiedenen Reisezielen ist das Hauptmerk auf das leibliche Wohl ausgerichtet – dementsprechend ausführlich wird über diverse Restaurants berichtet.
Mir fehlt jedoch eine interaktive Weltkarte, auf der ein User ein beliebiges Land anwählen kann und gleich die diversen Restaurants und Hotels aufgelistet werden.

Trinken: Weine als Hauptthema

Im Bereich «Trinken» sind die Weine das allerwichtigste Thema. So gibt es Unterseiten zu «Weinwissen», «Weinlexikon», «die besten Winzer», «Weinknigge», Rebsorten und Weinen.

Beim Weinwissen wird zum Beispiel erklärt, wie man korrekt dekantiert oder welches die richtigen Weingläser sind. Analog zum «Küchenalphabet» gibt es auch ein «Weinlexikon». Praktisch dabei finde ich die Suchmaske. «Die besten Winzer» und «Weine» können je nach Bedarf nach Namen, Postleitzahl, Ort, Land oder Wein durchsucht werden – ein praktisches Feature.

Allerdings finde ich es schade, dass vor allem Wein das Thema in «Trinken» ist. Whiskeys, Grappas und Cocktails sollten meiner Meinung nach auch ihren Platz haben.

Fazit: Auf dem richtigen Weg

Auch wenn keine alltäglichen Lebensmittel und nur teure, exklusive Restaurants und Hotels vorgestellt werden, die Idee hinter GourmetReise gefällt mir sehr gut – vor allem, weil auch Nicht-Abonnenten die allermeisten Artikel lesen und sich die User aktiv beteiligen können. Doch ab und zu merkt man, dass es das Magazin erst seit knapp zwei Jahren gibt – die Informationen könnten jeweils noch ausführlicher sein. Die Macher des Magazins sind aber sicher auf dem richtigen Weg und wissen, wie man die Leser anspricht und die User involviert.

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Es geht auch schlimmer

Red Bull macht auch Cola. Das weiss mittlerweilen jeder. Aber wie schmeckt es? Befund: Könnte schlimmer sein.

Es gibt Coca Cola, Pepsi Cola, Afri Cola und und und. Red Bull lancierte nun auch eine. Aber hat darauf die Welt gewartet? Hmm – probieren geht über studieren.

Vorweg: Ich bin kein Freund vom üblichen Red Bull Energy-Drink und finde diesen gummibärchenartigen Geschmack richtig fies. Darum musste ich mich erstmal überwinden, 1.30 sFr. im Coop für dieses neue Getränk springen zu lassen.

Ich finde das Design der Büchse aber ganz gelungen und wunderte mich auch sehr über deren Inhalt. Nun: Der Geschmack erinnert ein wenig an die Tikki-Brause oder an Omas Mundspülung. Ich kann mich da aber nicht so genau entscheiden.

Zusammengefasst finde ich das Produkt i.O.. Und wenn mir mal nach Nostalgie oder Zahnreinigung zumute ist, weiss ich was tun.

Also wer’s mag – kaufen. Wer nicht – für den gibt es genug Alternativen.

[Bildquelle: redbull]

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