Oktober 2007
Monatsarchiv - insgesamt 7 Einträge.
31
Okt
Autor: Simon Künzler - Kategorie: Rezepte
Schnell zubereitet und köstlich: die Moules marinière aus der aktuellen Coopzeitung (S. 16)

[Coopzeitung]
Zutaten für 4 Personen
2 kg Miesmuscheln
40 g Schalotten
1 EL Dillspitzen
2 TL Thymian
1/2 Bund Petersilie
30 g Butter
2 dl Weisswein
Pfeffer, nach Bedarf
Saft von 2 Zitronen
Vorbereitung
Miesmuscheln bei Bedarf entbarten, gründlichreinigen. Schalotten, Dill und Thymian hacken.Petersilie waschen, zupfen und separat fein hacken.
Zubereitung
Schalotten in Butter an-dünsten. Dill, Thymian undMuscheln zufügen, mit Weisswein ablöschen und mit Pfeffer würzen.Zugedeckt bei starker Hitze dünsten, bis sich dieMuscheln öffnen. Fond durch eine Serviette passieren und auf ein Dritteleinkochen lassen. Mit der Butter aufschwingen, abschmecken und Zitronensaft zufügen. Oberen Teil der Muschelschale entfernen, anrichten, mit der Sauce nappieren und mit Petersilie bestreuen. Dazu passen Weissbrot und ein trockener Weisswein.
Bemerkungen
Nur geschlossene Muscheln verwenden. Geöffnetekönnen verdorben sein. Nach dem Kochen müssen die Muscheln aber offen sein, die ungeöffneten sind ebenfalls verdorben und müssen weggeworfen werden. Muscheln nie salzen!
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31
Okt
Autor: Anina Sutter - Kategorie: Rezepte
Der Chefkoch und Besitzer des Hotel Castle in Blitzingen, Peter Gschwendtner, ist bekannt für seine schmackhaften und trotzdem einfach und regionalen Kreationen. Nicht umsonst ist das Restaurant des Hotel Castle dieses Jahr mit 15 Gault-Millau- und 88 Guide-Bleu-Punkten ausgezeichnet worden. Ein Teil der Rezepte aus der Küche des Castle sind auch im Buch “Die besten Rezepte von Peter Gschwendtner“, erschienen in der Edition guide-bleu im Brunner Verlag, vereint. Um den Appetit zu wecken, stellen wir ein Rezept daraus vor.
Heimisches Schweinsfilet im Gommer-Rohschinken-Mantel auf Pilzragout

Zutaten für 4 Personen
600 g Schweinsfiltet
16 Bl. breiter Gommer Rohschinken
200 g Mischpilze (z.B. Eierschwämme, Champignons, Steinpilze usw.)
1 kleine Zwiebel, fein geschnitten
2 dl Vollrahm
Schweinsfilet sauber von Sehen befreien (parieren), mit Salz und Pfeffer würzen und mit den Rohschinkenblättern gut einwickeln. Das eingewickelte Filet mit wenig Sonnenblumenöl rundum heiss anbraten, 5 Minuten in den auf 220 Grad vorgeheizten Backofen schieben und danach ruhen lassen.
Die Mischpilze fein säubern, mit der geschnittenen Zwiebel ansautieren, mit dem Vollrahm ausgiessen und leicht einkochen lassen, abschmecken. Das Fleisch nochmals bei 220 Grad im Ofen heiss machen und fertig garen.
Das Pilzragout auf die Teller verteilen, das Fleisch aus dem Ofen nehmen, in Tranchen schneiden und auf den Tellern anrichten. Die Beilage (Kräuternudeln, Risotto oder Kartoffeln) separat dazu servieren.
Wer Hunger bekommen hat, kann das Buch hier oder in der nächsten Buchhandlung kaufen.
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30
Okt
Autor: Laura - Kategorie: Rezepte
Es mag sein, weil Mutter oft die Geschichte erzählte, dass sie als Mädchen mit heissen Kastanien in den Taschen des dünnen Mantels in die Schule ging – anstelle von Handschuhe – oder weil die Marronistände in der Stadt einen verführerischen Duft verströmen, auf jeden Fall fasziniert mich die Kastanie seit jeher. Ihre schützenden

Stacheln, die sich mit der Zeit von saftigem Grün in warmes Gelbbraun verwandeln, machen es dem Sammler nicht leicht, zur wunderschön glänzenden Frucht zu gelangen. Spricht man von der Edelkastanie, spricht man von den Bergtälern. Die viele Orts- und Weilernamen mit dem Namen „Kastanie“ zeugen davon: Castaneda, Castagnola, Kestenholz Chataigneriaz etc. Sie half nicht wenigen Familien in Zeiten grosser Not zu überleben. Nicht umsonst wurde Kastanienmehl in den italienischen Tälern das Mehl der Armen genannt und in der Südschweiz der Kastanienbaum als Brotbaum bezeichnet. Selbst Steuerschulden wurden mit der feinen Frucht beglichen. Aber auch auf reicher gedeckten Tafeln konnte man sie finden; z.B. als Beilagen zu Wildgerichten. Bis Anfang der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts war die Kastanie das Grundnahrungsmittel in weiten Teilen der Südschweiz. Pro Person wurde damals zu 150 kg pro Jahr verbraucht.
Verdrängt wurde die Kastanie durch die Kartoffeln und dem immer billiger werdenden Mais.
Aber auch das Holz war sehr begehrt, vor allem für die Rebenpfahle und den Schiffsbau, da es weitgehend resistent ist gegen Fäulnis und Nässe. Doch anfangs des 20. Jahrhunderts war die Berner Regierung sehr besorgt um die Erhaltung der Kastanienselven, da sie immer mehr aus dem Landschaftsbild verschwanden. Seit einigen Jahren nun ist man sehr darum bemüht, alte Kastanienselven aufzuforsten. Mit zum Teil beachtlichem Erfolg.
Auch auf der kulinarischen Seite hat die Kastanie an Beliebtheit gewonnen. Es gibt mittlerweile einige innovative Produzenten, die ziemlich erfolgreich ihre Produkte vermarkten, erwähnt seien hier die vorgekochten Kastanien im Glas (siehe Rezept unten), Kastanienteigwaren, -flocken und –brot.
Glasierte Kastanien
für 4 – 5 Personen
100 g gekochte Kastanien (im Glas erhältlich, z.B. im Bio- oder Feinkostladen) von der Firma La Pinca
2 - 3 EL Zucker
2,5 dl warmes Wasser
½ TL Gemüsebouillon
In einer kleinen Chromstahlpfanne (18 cm Durchmesser) den Zucker einstreuen und auf mittlerem Feuer langsam braun werden lassen. Von der Platte ziehen und mit dem Wasser ablöschen. Zugedeckt köcheln lassen, bis der caramelisierte Zucker ganz aufgelöst ist. Die gekochten Kastanien in die Pfanne geben und mit der Bouillon würzen. Auf kleinem Feuer ca. 15 bis 20 köcheln lassen bis die Flüssigkeit verdunstet ist.
Passt zu Rotkraut
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29
Okt
Autor: Anina Sutter - Kategorie: Backen, Rezepte
Diese Brownies sind ein gutes Mitbringsel.Sie kommen immer gut an, sind schnell gemacht, einfach zu backen und alle mögen die süssen Schokoladen-Stückchen.

50 g Crémant-Schokolade
65 g Halbbitterschokolade
115 g Butter, in Stücle geschnitten
175 g hellbrauner Zucker
2 Eier
50 g Mehl
1 1/2 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
eine Handvoll Baumnüsse, gehackt
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine ca 23 x 23 cm grosse Kuchenform ausbuttern und den Boden mit Backpapier auslegen.
Die Schokolade in einer genug grossen Schüssel im Wasserbad schmelzen (Wasser darf nicht strodeln). Wenn die Schokolade geschmolzen ist, den Topf vom Feuer nehmen, Butter und Zucker hinzufügen und mit einem Holzlöffel glattrühren. Dann die Eier einrühren. Das mit dem Backpulver vermischte Mehl einsieben, das Salz hinzufügen und danach die Nüsse. Das Ganze gut verrühren. Den Teig in die ausgelegte Kuchenform geben und etwa 30 Minuten backen.
Auskühlen lassen, dann den Kuchen in Rechtecke schneiden.
Ergibt ca. 12 Brownie-Stückchen